Was versteht man unter Standuppaddling?

 

Übersetzt bedeutet Standuppaddling (Kurzform SUP) Stehpaddeln: Man steht aufrecht auf einem Board und nutzt ein Paddel zur Fortbewegung. Das Standuppaddelingboard ist ein übergroßes Surfbrett, das genügend Auftriebsvolumen hat und einen sicheren Stand ermöglicht. Das Paddel sollte größer als der Paddler selbst sein, da es aus der stehenden Position am Brett vorbei ins Wasser geführt wird.

 

Grundsätzlich kann auf jedem Gewässer gepaddelt werden: Egal ob Meer, See, Fluss oder Kanal. Standuppaddling ist für sämtliche Altersklassen geeignet, vorausgesetzt man kann aufrecht stehen und schwimmen. Es ist eine einfache und schnell erlernbare Wassersportart, die viel Spaß macht und eine Vielzahl von Möglichkeiten bietet!

Woher kommt das Standuppaddling?

 

Ohne zu weit in die Geschichte einzutauchen, hat das Standuppaddling seinen Ursprung im Surfmekka Hawaii. In den frühen 60er Jahren haben die sogenannten „Beach Boys of Waikiki“ sich auf ihre Surfbretter (Longboards) gestellt und Paddel von Outriggerkanus genutzt, um die Touristen bei ihren ersten Surfversuchen zu fotografieren. Daraufhin entstand der Name „Beach Boy Surfing.“

 

Anfang des Jahres 2000 begannen verschiedene Profisurfer mit dem Standuppaddling als alternative Trainingsmöglichkeit in der Offseason, um sich fit zu halten. In den Folgejahren nahmen sie teilweise an Outriggerrennen teil und vertieften das Standuppaddling. Mittlerweile gehört das Standuppaddling zum normalen Alltagsbild in den Surfmekkas wie Hawaii und Kalifornien.

Foto mehrerer Personen, die auf der Lippe surfen

Wo gehe ich paddeln?

 

In Dorsten, Ruhrgebiet und Münsterland gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, paddeln zu gehen. Die Lippe, der Kanal sowie die zahlreichen Seen im Umland eignen sich hervorragend zum Spaßpaddeln und für Erkundigungsfahrten mit beeindruckenden Naturerlebnissen. Wer eine Herausforderung sucht, nutzt das Standuppaddeling für Fitnessworkouts und Ganztagestouren.

 

Wie wird das Paddeln empfunden?

 

Je nach Typ und Charakter bietet das Standuppaddling verschiedenste Möglichkeiten. Das Paddeln auf ruhigem Flachwasser macht nicht nur Spaß und bietet einzigartige Naturerlebnisse, es wird auch als sehr entspannend und geradezu meditativ empfunden. Wo hat man noch die Möglichkeit die Natur in absoluter Abgeschiedenheit genießen zu können? Wo findet man völlige Ruhe?

 

Für den sportlichen Typ stellt das Standuppaddling ein hervorragendes Ganzkörpertraining da, das von der Belastung her individuell angepasst werden kann. Das Paddeln beansprucht eine Vielzahl von Muskelgruppen: Rücken, Schultern, Bizeps sowie Bauch- und Beinmuskulatur werden intensiv trainiert. Vergesst jegliches „In 4 Wochen zum Sixpack“ Programm und geht standuppaddeln!

Standuppaddling als Vorbereitung aufs Wellenreiten?

 

Das Standuppaddling eignet sich hervorragend zum Wellenreiten und vereinfacht gerade für Anfänger das Surfen erheblich, da man stehend in die Welle paddelt. Damit entfällt eine der größten Schwierigkeiten beim Surfen: Das Aufstehen in der Welle. Durch seine Größe ist das Standuppaddleboard deutlich stabiler als ein herkömmliches Board, sodass man schneller paddeln und sowohl kleine als auch große Wellen surfen kann. Standuppaddling bietet auch außerhalb der Saison ganzjährig die Möglichkeit, sich körperlich in Surfform zu halten.

 

Welche Voraussetzungen benötige ich?

 

Grundvoraussetzungen für das Standuppaddling sind eine gute allgemeine Gesundheit sowie die Fähigkeit, zu schwimmen. Alles Weitere bringt das Paddeln mit sich: Je offener man an diese abwechslungsreiche Wassersportart herangeht, desto schneller wird man vom “Standuppaddling-Virus“ infiziert!

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